Interview confinées

Interviews im Lockdown

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Heute möchten wir euch Nina und Laura vorstellen, zwei Mamas, die schon länger Teil der Community bei Tajinebanane sind. Dank ihrer Home-Fotoshootings, die sie während des Lockdowns gemacht haben, können wir euch unsere neue Kollektion „Eat local“ vorstellen. Für euch haben sie sich auf ein kleines Fee(d)l good-Interview eingelassen.
Boob’ lecture !


Nina Davidson – T-Shirt: Fee(d)l good, Kleid: Vichy

Schaut auch auf ihrem Instagram-Account vorbei: @petiteschoses_

Kannst du damit beginnen, dich kurz vorzustellen?

Mein Name ist Nina und ich betreibe seit acht Jahren ein Bistro. Aktuell lebe ich in Schottland.

Woher kommst du? Und gibt es ein Gericht deines Heimatlandes oder das deines Partners, das ihr mitgenommen habt?
Als ausgewanderte Französin habe ich den kulinarischen Klassiker Crêpes und natürlich selbstgemachte französische Backwaren mit nach Schottland genommen.

Hattest du während deiner Schwangerschaft besondere Gelüste?
Oh ja. Magnum Classic und zwar jeden Tag! 🍦😍

Hast du während dem Lockdown mehr gekocht als sonst? Und hast du neue Rezepte entdeckt, die du mit uns teilen kannst?
Ja, ein bisschen, aber ich koche auch sonst viel. Ich habe versucht, mit den Supermarktkeksen für Kinder zu konkurrieren. Und nach einigen Versuchen habe ich dieses tolle Rezept gefunden. 🙄

Milchbrötchen
Rezept von @pomverte

Kekse
200g weiche gesalzene Butter
250g brauner Zucker
80g Kristallzucker
350g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1 großes Ei
200g Schokoladenstückchen

Falls ihr stillt, könnt ihr die 350g Mehl ersetzen durch:
200g Mehl
150g Haferflocken
60g Leinsamen

Einfach alles miteinander vermischen und kleine Kugeln von etwa 25g formen. Backt sie anschließend für 10-12 Minuten bei 180 °C im Ofen.

Hast du ein paar Instagram-/Food-Blogs, die wir deiner Meinung nach auf keinen Fall verpassen sollten?
Na klar!
@pomverte Hier findet ihr super Rezepte für Brot, Gebäck und Eis.
@beardedbakerscot Er macht den besten Bagel der Welt!
@lesyeuxgrognons
@griottes Der Account regt einfach nur euren Appetit an…

Welche sind deine drei Lieblingsrestaurants oder Cafés in Frankreich und/oder im Ausland?
@skylarkporty in Edinburgh
@steampunkcoffee in North Berwick 
@timberyard10 für besondere Anlässe
@lalchimiste_torrefacteur in Bordeaux

Was bedeutet deiner Meinung nach der Ausdruck „Eat Local“?
Für mich sind das frische oder frisch zubereitete Produkte, die nicht weit reisen mussten.

Legst du beim Stillen Wert auf die Freiheit, immer und überall zu stillen? Stillst du lieber vor Ort oder nimmst du Milch mit? Hast du einen besonderen Ort, an dem du dein Baby gestillt hast?
Immer und überall! Ich stille seit sieben Jahren, aktuell meine dritte Tochter. 🚀🥛
Ich glaube nicht, dass es einen Ort gibt, an dem ich nicht schon gestillt habe: im Flugzeug, Auto, am Strand, in Parks, Restaurants, Geschäften und Schwimmbädern oder bei Freunden, meiner Familie und sogar Fremden… Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, dass das Stillen bei mir ziemlich einfach war.

Interview mamans confinées - Tajinebanane


Laura – T-Shirt: Eat Local und Le meilleur pour la faim

Folgt ihr auf Instagram: @laurastojanov

Kannst du dich einmal kurz für unsere Community vorstellen?

Ich bin Laura, 28 Jahre alt und arbeite als Krankenschwester und Fotografin. Außerdem bin ich Mama vom fast einjährigen Andrea. Ich wohne gemeinsam mit meiner großen Liebe in Südfrankreich, in Hyères.

Was ist dein Lieblingsgericht, das du gerne für deine Familie kochst?
Ich bereite gerne eine Buddha Bowl zu mit viel Grünkohl, Avocado, Süßkartoffel, Quinoa, Tofu und einer Tahin-Sauce.

Ps.: Wir ernähren uns vegan. ❤️🥬

Was sind deine Wurzeln? Und gibt es ein Gericht deines Heimatlandes oder das deines Partners, das ihr mitgenommen habt?
Ich habe serbische Wurzeln und mein Partner italienische. Wir lieben italienisches Essen und fahren mindestens dreimal im Jahr nach Italien, manchmal nur zum Essen.

Hattest du während deiner Schwangerschaft besondere Gelüste?
In den ersten vier Monaten habe ich immer zwei Schokoriegel unter unserem Bett aufbewahrt. Jede Nacht bin ich um zwei Uhr aufgewacht, da ich Hunger hatte. Das war quasi mein Survival-Kit. 🍫

Hast du während dem Lockdown mehr gekocht als sonst? Und hast du dabei neue Rezepte entdeckt, die du mit uns teilen kannst?
Ich habe schon häufig gekocht, allerdings nur soweit es mit Baby an der Brust möglich war. Ich hatte viel Lust auf Süßes und habe alles ausprobiert, von Bananenbrot über Karottenkuchen, bis hin zu Brownies und Keksen. 🥧

Hast du ein paar Instagram-/Food-Blogs, die wir deiner Meinung nach auf keinen Fall verpassen sollten?
@plantbasedjuniors
@coconutbowls
@avocadosoulshine: Das ist mein Food-Account aus der Zeit, in der ich noch entspannt essen konnte und sogar hübsche Bilder von meinem Essen machen konnte… Heute krieche ich um den Hochstuhl meines Sohnes herum, versuche zu retten, was er herunterwirft und nebenbei das Chaos zu beseitigen.

Welche sind deine Lieblingsrestaurants oder Cafés in Frankreich und/oder im Ausland?
@menthechocolat: Wird von zwei liebenswerten Schwestern betrieben, von denen eine zur Tajinebanane-Community gehört.
@savagecafe in Hyères

Was bedeutet deiner Meinung nach der Ausdruck „Eat Local“?
Für mich bedeutet es, Produkte aus der Region zu essen. Dazu gehört auch, verantwortungsbewusst zu sein, Engagement zu zeigen und mehr Bewusstsein zu entwickeln. Und was gibt es besseres, als sein Baby zu stillen und es mit Nahrung aus erster Hand zu versorgen?

Legst du beim Stillen Wert auf die Freiheit, immer und überall zu stillen? Stillst du lieber vor Ort oder nimmst du Milch mit? Hast du einen besonderen Ort, an dem du dein Baby gestillt hast?
Mein Baby zu stillen war für mich immer selbstverständlich. Auch als ich schwanger war und mir eine Hebamme sagte, dass ich nicht Mutter und Frau gleichzeitig sein könne, da mir sonst mein Partner weglaufen würde, wenn ich ständig mit freiem Oberkörper herumlaufen würde. 🤦🏼‍♀️
Es gibt meiner Meinung nach nichts Schöneres und Stärkeres als das Stillen. Ich stille überall, wo es notwendig ist. Andrea schläft wenig und wir werden oft vor Sonnenaufgang geweckt. Also gehen wir an den Strand und beobachten dabei den Sonnenaufgang. 🌊☀️

Ich erinnere mich an einen Sommertag am Strand, an dem ich Andrea gestillt habe und eine Frau, die ein Stück entfernt saß, den Moment mit Aquarellfarben festgehalten hat. Ich wusste davon nichts, bis sie zu uns kam und mir das Bild zeigte. Sie sprach kein Französisch, aber wir haben uns trotzdem verstanden. Das ist die Magie des Stillens und der Mutterschaft. Das Stillen verbindet uns – so wie es Tajinebanane auch tut! 💫💛

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